Liebe Menschen, nutze Dinge

Vor ein paar Wochen habe ich meine Freundin und einige meiner anderen Freunde eingeladen, mit mir Basketball zu spielen. Nennen wir diese Freundin 'Tee'.
Lustiger Fakt, Tee kann nicht Basketball spielen – ich glaube sogar, dass sie noch nie einen Ball in der Hand hatte.

Jedenfalls kam sie mit mir mit, aber sie schaute hauptsächlich zu, während sie versuchte, auf viel kleinere Körbe zu werfen (die für Kindergartenkinder gemacht sind 😂). Irgendwann wollten wir ein Spiel spielen und meine anderen Freunde und ich luden Tee ein, mit uns zu spielen. Wir waren insgesamt zu fünft. Ich und Tee waren in einem Team und die drei anderen waren im anderen Team!
Bevor wir das Spiel begannen, war meine größte Sorge nicht, ob wir gewinnen würden, sondern dass Tee Spaß haben würde, besonders weil sie nicht Basketball spielt!
Wir begannen das Spiel und jede Gelegenheit, die sich mir bot, nutzte ich, um ihr den Ball zuzuspielen. Ich versuchte nicht, den Ball zu monopolisieren. Ich konzentrierte mich nicht auf das Punkten. Ich konzentrierte mich auf Tee.
Überraschung, Überraschung!!! Sie erzielte zwei oder drei Körbe und wir gewannen das Spiel. Ich erzielte nichts, verließ aber den Platz überaus begeistert!

Im Grunde geht es immer um die Menschen. Wir müssen uns mehr auf die Menschen als auf die Dinge konzentrieren. Wenn wir uns auf die Menschen konzentrieren, fügen sich die Dinge so zusammen, wie sie sollen.

In der Bibel gibt es so viele Beispiele, wo Jesus uns zeigte, dass wir immer die Menschen an erste Stelle setzen sollen.
Bei der Frau, die des Ehebruchs beschuldigt wurde, konzentrierten sich die Pharisäer mehr auf vermeintlich festgelegte Ideale als auf die Person. Sie konzentrierten sich mehr darauf, Jesus in Schwierigkeiten zu bringen, und es war ihnen egal, wer dabei verletzt wurde.
Es gibt auch die Episode, in der die Jünger Jesu am Sabbat Ähren pflückten, um zu essen, weil sie hungrig waren, und die Pharisäer eine Szene machten. Sie konzentrierten sich immer mehr auf die Ideale als auf die Person!

Deshalb korrigierte Jesus die Pharisäer immer. Sie berücksichtigten die Menschen nicht, sondern stellten Vorschriften über sie – ob die Vorschriften absolut vernünftig oder machbar waren, spielte keine Rolle.

Jesus gibt uns ein Beispiel, immer zuerst die Menschen zu lieben! Zuerst die Menschen zu berücksichtigen!
Liebe die Menschen und nutze die Dinge, vertausche nicht das eine mit dem anderen.

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