Natürlich können auch Christen Spaß haben
Viele Menschen missverstehen das Christentum. Ein christliches Leben beinhaltet keine Verzichtsklausel. Gott ist kein Feind der Freude.
Gott hat uns mit der Fähigkeit geschaffen, amüsiert zu sein und zu lachen, unseren Körper zu schütteln und zu rufen, zu rennen und zu springen. „David tanzte vor dem Herrn, und Gott hatte Freude an ihm“ (2. Samuel 6, 14-22). Gott möchte, dass wir ein gesundes Leben führen. Deshalb möchte er, dass wir unsere Fähigkeiten so maximieren und nutzen, wie er sie zur Nutzung bestimmt hat.
Die Vorstellung davon, was Menschen als Spaß empfinden, unterscheidet sich, und das ist in Ordnung, aber begeht im Namen des Spaßes keine Gräueltaten. Alles, was euch von Gott entfernt oder im Widerspruch zu dem steht, was Gott von euch verlangt, ist tatsächlich Sünde, und Sünde macht keinen Spaß, Sünde ist Ballast.
Ja, Gott möchte, dass wir Zeit mit ihm allein in ständiger Kommunikation, im Gespräch und im Gebet verbringen, aber er möchte auch, dass wir Freunde haben, er möchte, dass wir Kontakte knüpfen. Er möchte, dass wir gesunde Beziehungen haben, damit wir ein gesundes Leben führen können. Sogar Jesus hatte Freunde, sogar viele davon. Jesus ging aus, er knüpfte Kontakte. Sein erstes öffentliches Wunder geschah bei einer Hochzeitsfeier, vielleicht tanzte er sogar bei dieser Hochzeit. Aber bei all dem beging er nie eine Sünde.
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Gott ist kein Spielverderber, sondern er beschützt uns. Was immer er uns verbietet, soll uns davor bewahren, zu scheitern und zu fallen. Er beschneidet nicht unsere Erfahrungsbrunnen, er verschönert sie. So wie Dornen von Blumen oder Pflanzenfeldern entfernt werden, damit diese Blumen und Pflanzen maximal blühen können. Gott möchte, dass wir maximal blühen, und er möchte, dass wir dabei Freude haben, schätzen und Spaß haben, ohne uns im sündhaften Schlamm zu wälzen.
Das Christentum schränkt uns nicht ein, sondern erweitert unser Verständnis der Art von Spaß, die wirklich genießbar ist, und wir erkennen, wie viel mehr Freude die Nachfolge Jesu bringen kann.
In welcher Form von Freizeitgestaltung wir uns auch entscheiden; Sport, Musik, Tanz, Kunst & Kreativität, Filme, Kochen, Essen, Reisen, wir müssen Sünde vermeiden und Gerechtigkeit umarmen. Also genießt euch natürlich im Rahmen von Sinn und Vernunft. Genießt euch im Rahmen Gottes.
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