Das Einzige, das es an dir gibt, bist du.
Ich bin sicher, das passiert vielen Menschen, wenn sie ein Projekt in Angriff nehmen oder eine Initiative starten wollen oder auch wenn sie ihre Meinung zu einem bestimmten Thema äußern möchten – sie denken: Das sollte ich wahrscheinlich nicht tun, oder es hat keinen Sinn, das zu sagen.
Vielleicht, weil es einen „Ich glaube nicht, dass ich gut genug bin“-Komplex gibt oder die Begründung „Ich glaube nicht, dass mein Beitrag einen Unterschied machen würde“ oder „Ich bin etwas spät dran“, weil all meine Ideen bereits von vielen anderen Leuten umgesetzt wurden; nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Paranoia. Psychologen würden dies als Impostor-Syndrom bezeichnen, und es gibt mehrere Dimensionen davon, aber darauf werden wir nicht eingehen.
Nun, das mag ein bisschen klischeehaft klingen, aber das einzige Du, das es gibt, bist du.
Ehe ich dich im Mutterleib bildete, kannte ich dich. Ehe du geboren wurdest, habe ich dich geheiligt (Jeremia 1,5).
Dein Beitrag zur Welt ist einzigartig, und niemand kann ihn so ausführen wie du. Wenn du dich also weigerst, diese Inspirationen, die du hast, umzusetzen, beraubst du die Welt einer einzigartigen Erfahrung, und du lebst dein Leben nicht so voll, wie Gott es dir verliehen hat, so voll, wie Er es von dir will.
Ich weiß, dass wir manchmal unsere Pläne, Ideen und Methoden anzweifeln. Wenn der Beweggrund dafür ist, etwas gründlicher zu sein, zur genauen Prüfung und zur kritischen Bewertung dieser Pläne, Ideen und Methoden, dann ist das in Ordnung; aber wenn es eine Ausrede ist, sich zu drücken, dann müssen wir uns bessern.
Ich meine, was ist das Schlimmste, was passieren könnte, dass es nicht so funktioniert, wie wir es wollen? Die Wahrheit ist, dass es ohnehin nicht an uns liegt, es zum Funktionieren zu bringen. Was wir nur tun müssen, ist unseren Teil beizutragen. Es ist Gott, der unsere Bemühungen so krönt, wie Er es will.
Natürlich müssen unsere Motive wohlgeordnet und von Gott und seinem Wort geleitet sein, denn viele große Dinge im Leben hängen davon ab, ob wir unser Leben so leben, wie Gott es will. Daher sollte das Ziel sein, Gott in allem zu verherrlichen.
Wenn du dich das nächste Mal also unzulänglich oder über solche Dinge bestürzt fühlst, wisse, dass dein wahrer Wert und deine Zugehörigkeit in Christus zu finden sind. Unsere Vollkommenheit ist nur in Christus zu finden. Und natürlich wissen wir, wer unser Vater ist.
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